Fortbildung zum Referenzrahmen Informationskompetenz

Am Mittwoch, 27. September 2017 findet in der Stadtbibliothek Bielefeld eine Fortbildung zum Referenzrahmen Informationskompetenz statt:

Der Referenzrahmen Informationskompetenz: Einsatz in Öffentlichen Bibliotheken

Die Veranstaltung richtet sich an Beschäftigte Öffentlicher Bibliotheken, die den Referenzrahmen Informationskompetenz kennen lernen und konkret einsetzen möchten und wird vom ZBIW (Zentrum für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung) an der TH Köln organisiert.

Anmeldung und weitere Informationen

Professur für Informationskompetenz an der TH Köln

An der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften der Technischen Hochschule Köln am Campus Südstadt ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für 5 Jahre eine W2-Professur für Informationskompetenz nach dem Jülicher Modell gemeinsam mit der ZB MED – Informationszentrum für Lebenswissenschaften zu besetzen. Die ausführliche Stellenausschreibung mit weiteren Informationen zum Aufgabengebiet sowie den Anforderungen ist unter

https://www.th-koeln.de/hochschule/professur-fuer-informationskompetenz-nach-dem-juelicher-modell–gemeinsam-mit-der-deutschen-zentralbibliothek-fuer-medizin-zb-med–informationszentrum-lebenswissenschaften-_46234.php

zu finden.

Kritik am Referenzrahmen Informationskompetenz

Julius Becker, Lehrer in Berlin hat sich mit dem Referenzrahmen Informationskompetenz des Deutschen Bibliotheksverbandes beschäftigt und seine gut begründeten Kritikpunkte dankenswerter Weise gleich in einigen konkreten Verbesserungsvorschlägen zusammengefasst. Sein Fazit:

„Eventuell hätte es dem Referenzrahmen gut getan, wenn an seiner Erarbeitung völlig verschiedene Akteure zur Entwicklung von Informationskompetenz aus Schule, Universität, Volkshochschule, Schulbibliothek, Stadtbibliothek, Universitätsbibliothek und vielen andern Institutionen beteiligt worden wären, ganz im Sinne des letzten Arbeitsschrittes der Teilkompetenz Weitergeben: »Netzwerke nutzen«.“

Die vollständige Kritik lesen Sie auf Monisieur Becker.

Umfrage des ZPID zum IK-Assessment

Das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) führt in Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Kommission Informationskompetenz von VDB und dbv eine Online-Umfrage zum Thema „Assessment von Informationskompetenz“ durch. Die Befragung richtet sich an Bibliothekarinnen und Bibliothekare an wissenschaftlichen Bibliotheken. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele an der Umfrage teilnehmen:

https://www.unipark.de/uc/zpid_ik-assessment_2017/

Ihr Ziel besteht in einer Bestandsaufnahme der Erfassung der Informationskompetenz von Nutzerinnen und Nutzern. Ferner sollen Informationen über den Weiterbildungsbedarf in diesem Bereich gewonnen werden.

Die Fragen beziehen sich darauf,

  • welche Methoden zum IK-Assessment die Teilnehmenden kennen und wie oft sie diese im Rahmen ihrer Tätigkeit einsetzen,
  • wie sie Ihre Kenntnisse zum IK-Assessment beurteilen und wo sie diese bislang erworben haben,
  • welches Interesse an Weiterbildungen in diesem Bereich sie haben und wo sie Entwicklungs- und Unterstützungsbedarf sehen.

Die Bearbeitungsdauer beträgt etwa 10 Minuten.

Präsentationen und Poster des Best-Practice-Wettbewerbs veröffentlicht

Die prämierten Konzepte des Best-Practice-Wettbewerbs „Evaluation und Assessment bei der Vermittlung von Informationskompeten“ wurden beim 106. Deutschen Bibliothekartag in Frankfurt vorgestellt. Die Präsentationen zu den ausgezeichneten Beiträgen und die Poster aller Teilnehmenden sind nun auf den Seiten der Kommission Informationskompetenz (Termine & Veranstaltungen / Best-Practice-Wettbewerb / 2017) veröffentlicht: http://www.informationskompetenz.de/index.php/kommission-informationskompetenz/termine-veranstaltungen/best-practice-wettbewerb/2017-2/.